Wir schützen das Bier. Wir verteidigen die Stammtischdemokratie.
Wir diskutieren Politik, Weltgeschehen und alles, was sonst noch wichtig ist – mit einem Bier in der Hand.
Der Bundesbierschutz ist eine gemeinnützige, selbsternannte Schutzinstanz für alles, was mit Bier zu tun hat. Wir schützen das Bier vor Ignoranz, schlechtem Geschmack und warmem Ausschank.
Kein Bier wird ungetrunken gelassen. Kein schlechtes Bier wird durchgelassen. Wir sind die letzte Instanz.
Mit wissenschaftlicher Präzision und geschultem Gaumen prüfen wir jedes Bier. Zweimal. Sicherheitshalber.
Politik, Weltgeschehen, Fußball, Klimawandel – wir lösen die großen Probleme. Oder reden zumindest ausführlich darüber.
10 Freunde, ein Ziel. Wir halten zusammen – besonders wenn das letzte Bier auf dem Spiel steht.
Hiermit proklamiert der Bundesbierschutz seine unveräußerlichen Grundsätze, die über alle weltlichen Gesetze hinausgehen – zumindest an Freitagabenden.
Jedes Bier hat das Recht auf einen würdevollen Ausschank. Warmes Bier ist eine Verletzung der Bierrechte.
Das Grundrecht auf Kameradschaft schließt ein, dass niemand mit einem vollen Glas allein gelassen wird.
Auch falsche Meinungen über Bier dürfen geäußert werden – sie werden aber mit einer weiteren Runde korrigiert.
Wer zu spät kommt, zahlt die erste Runde. Wer das Handy nicht weglegt, zahlt die zweite.
Wenn die Lösung nicht gefunden wurde, war es zu wenig Bier. Weiterphilosophieren ist Pflicht.
Hopfen, Malz, Hefe, Wasser – wer das Reinheitsgebot nicht kennt, kennt Deutschland nicht.
Entgegen dem Volksmund ist das ausdrücklich erwünscht – bevorzugt lautstark und mit Gestikulation.
Nicht mehr, nicht weniger. Diese Zahl ist optimal. Ausnahmen sind nur zulässig, wenn der Antragsteller eine Kiste Bier mitbringt und einstimmig für würdig befunden wird. Die Zahl 8 bleibt dennoch offiziell bestehen – wir zählen einfach nicht nach.
Große Denker trinken großes Bier. Oder umgekehrt. Das ist selbst noch Gegenstand unserer Forschung.
"Ein Bier in der Hand ist besser als zwei in der Werbung."— Bundesbierschutz, Sitzung Nr. 1
"Wenn alle dasselbe denken, denkt keiner genug. Zum Glück haben wir Bier."— Aus dem Protokollbuch (Seite 3, Spalte mit den Flecken)
"Die Weltprobleme sind lösbar. Wir haben nur noch nicht lang genug darüber geredet."— Einstimmig beschlossen, 23:47 Uhr
"Ein gutes Bier versöhnt selbst die härtesten politischen Gegner – zumindest bis zur nächsten Runde."— Außenpolitisches Komitee des Bundesbierschutzes
"Das Reinheitsgebot ist die einzige deutsche Verfassung, die wirklich funktioniert."— Innenminister des Bundesbierschutzes
"Wir sind nicht hier, um Probleme zu lösen. Wir sind hier, um sie ausgiebig zu diskutieren."— Leitbild, aktualisiert nach der dritten Runde
13 Tracks voller Freundschaft, Bier und guter Laune. KI-komponiert von suno.com, vom Bundesbierschutz inspiriert – mit Hopfen im Herzen und einer ordentlichen Portion Wahnsinn.
Nach unzähligen Stunden sorgfältiger Forschung hat der Bundesbierschutz eine offizielle Klassifikation erarbeitet.
Einmal im Jahr verlässt der Bundesbierschutz die Zentrale für einen offiziellen Außeneinsatz. Hier sind die Berichte.
Der Bundesbierschutz ging an die Quelle: Selbst Bier brauen im Gasthof Zwansger in Franken. Das Ergebnis: der BBS Maibock – das erste eigene Bundesbierschutz-Bier.
Meeresluft, Boddenlandschaft und eine Wanderung an der Ostsee. Der Bundesbierschutz am nördlichsten Punkt seiner Geschichte – mit Bier im Rucksack.
Hauptstadteinsatz der besonderen Art: Erst Monstertrucks, dann die Berliner Bierlandschaft. Von Späti zu Späti, von Kneipe zu Kneipe – alles im Dienst.
Auf der Reeperbahn nachts um halb eins … waren wir schon mittags da. Hafenstadt, Kiez und das ein oder andere Astra – Hamburg von seiner besten Seite.
Manchmal macht das Leben nicht mit. 2022 musste der Außeneinsatz leider ausfallen. Ein dunkles Kapitel.
Den Teufelsstieg hoch auf den Brocken und zurück in die Zeit: Übernachtung im DDR-Nostalgiehotel. Oben der Gipfel, unten der Biervorrat – beides wurde bezwungen.
Mecklenburgische Seenplatte per Floß: Wasser unter den Füßen, Bier in der Hand und kein fester Kurs in Sicht. Seefahrt auf Bundesbierschutz-Art.
Zelten am Bergwitzsee in Sachsen-Anhalt. Lagerfeuer, Sterne und natürlich: gekühltes Bier aus dem See. Camping wie es sein soll.
Der Wilde Westen im Harz: Cowboys, Saloon und Bierkrüge statt Colts. Der Bundesbierschutz auf den Spuren von Winnetou – nur mit besserem Bier.
Was in Barbies passiert, bleibt in Barbies. Nur so viel: Es wurde gelacht, getrunken und am Ende wusste keiner mehr, wer die Idee hatte.
Zelten in Zabakuk: Das kleine Dorf, das große Abenteuer. Auf dem Campingplatz wurde der Grundstein gelegt für das, was heute als Bundesbierschutz-Tradition gilt.
Wo alles begann: Die erste offizielle Gruppenfahrt auf einem Floß. Kurs unklar, Biervorrat gesichert. Die Geburtsstunde des Bundesbierschutzes auf dem Wasser.
Jeder bringt etwas Einzigartiges mit. Jeder hat seinen Platz am Stammtisch. Jeder trinkt sein Bier.
Oberster Bierschützer und Anführer der Truppe. Sein Wort gilt – solange das Bier kalt ist.
Zuständig für internationale Bierbeziehungen und die Beschaffung exotischer Sorten.
Analysiert alles. Bierpreise, Weltpolitik, Schaumhöhe. Mit und ohne Datengrundlage.
Immer ein Wort bereit. Oft das falsche, aber immer mit Überzeugung vorgetragen.
Kontrolliert, ob noch Bier im Kühlschrank ist. Diese Position ist nicht verhandelbar.
Informiert die Öffentlichkeit. Oder zumindest die, die noch zuhören wollen.
Testet neue Biere mit wissenschaftlichem Eifer. Peer-Review durch alle anderen.
Schreibt alles auf. Meistens. Wenn er noch schreiben kann. Das Protokoll ist lückenhaft.
Plant die Routen, organisiert den Transport und sorgt dafür, dass der Biervorrat unterwegs nie ausgeht.
Zuständig für Musik, Trinksprüche und die allgemeine Stimmungslage. Kein Abend ohne seinen Einsatz.